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Fachseminar »Clever düngen« am 22.01.2015

Clever zu düngen bedeutet, bedarfsorientiert zu düngen. Das führt zu Pflanzen mit guter äußerer und innerer Qualität, schont die Umwelt und ist wirtschaftlich. Um diese Ziele zu erreichen, muss man die speziellen Dünger und Düngungsverfahren gut kennen und gezielt anwenden.

Richtwerte, Erfolgskontrollen oder auch das frühzeitige Erkennen von Mangel- und Überschusssymptomen sind wichtige Werkzeuge, um clever zu düngen. Das Gießwasser, die Substrat- und Düngerwahl müssen im System auf die Pflanzenart und die gewünschte Produktgröße abgestimmt werden, um die Pflanzenernährung und gewünschte pH-Entwicklung während der gesamten Kultur zu sichern.

In Forschungsprojekten des LfULG wurden Möglichkeiten zur mengenbilanzierten Düngung bei Topfkulturen sowohl in Gewächshäusern als auch im Freiland erarbeitet. Wochenportionen bei geschlossenen Bewässerungsdüngungssystemen oder die Vollversorgung mit modernen Depotdüngern gleich beim Topfen sind Lösungsansätze, die sich auch in der Praxis realisieren lassen.

Kostenbetrachtungen machen deutlich, dass die Düngung nur einen geringen Anteil an den Gesamtkosten hat. Ein neues, besseres Düngungsverfahren darf durchaus teurer sein, wenn sich dadurch der Anteil verkaufsfähiger Pflanzen erhöhen lässt und vor allem teure Fehler sicher vermieden werden.

Beim Pillnitzer Fachseminar am 22. Januar 2015 wurden umfassende Anregungen zum cleveren Düngen gegeben und diskutiert.

Die Folien zu den Vorträgen können über die unten stehenden Links nachgelesen werden. 

Vorträge der Veranstaltung

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