Hauptinhalt

Zierpflanzenbau

Zierpflanzen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und eines wachsenden Marktes. So sind in den letzten Jahren die Pro-Kopf-Ausgaben für Schnittblumen und Zierpflanzen auf circa l05 Euro pro Jahr angestiegen (ZMP 2008).

Die Zierpflanzenerzeugung in Deutschland ist nicht subventionert und einem hohen internationalen Preisdruck ausgesetzt. Demzufolge werden erhebliche Marktanteile, insbesondere bei Schnittblumen durch Importe abgedeckt. Dennoch werden marktnah in der Region erzeugte Zierpflanzen gut nachgefragt und bieten Frischevorteile. Auch die zwangsläufige Sortimentseinschränkung im internationalen Handel auf gut transportierbare Zierpflanzen bietet Chancen für eine Profilierung mit Arten, die nur marktnah erzeugt werden können.

In Sachsen gibt es circa 470 Gartenbaubetriebe mit Zierpflanzenerzeugung (Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen 2006). Etwa 200 Hektar Freiland und 120 Hektar Gewächshaus werden überwiegend für die Produktion von Beet- und Balkonpflanzen, Topfpflanzen und Schnittblumen genutzt. Der weitaus größte Teil der Betriebe sind Einzelhandelsgärtnereien. Fest in der Region verankert versorgen sie rundum mit Blumen und Zierpflanzen, auch durch den Handel mit zugekaufter Ware. Ergänzend werden von vielen Einzelhandelsgärtnereien Dienstleistungen von der Auftragsfloristik über die Dauergrabpflege, Überwinterungsleistungen bis hin zu gärtnerischen Pflegeleistungen angeboten. Die Gruppe der indirekt absetzenden Produktionsbetriebe ist dagegen durch die Konzentration auf wenige Produkte gekennzeichnet, die in größeren Stückzahlen möglichst kostengünstig und natürlich auch in hervorragender Qualität produziert werden.

Die über die linke Navigationsleiste erreichbaren Informationsangebote richten sich in erster Linie an Erwerbsgärtner.

zurück zum Seitenanfang