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Zierpflanzenbau

Ob im Wohnbereich, in Büros, auf Balkonen, in Gärten oder im öffentlichen Grün: Schnittblumen und Zierpflanzen gehören zum modernen Lebensstil und tragen zum Wohlbefinden der Menschen bei. Auch ihre ökologischen Leistungen, beispielsweise als Nahrungslieferanten für Bienen und andere Insekten, bei der Verbesserung des Mikroklimas oder bei der Bindung von Schadstoffen und Feinstäuben sind beträchtlich.

Die Zierpflanzenerzeugung in Deutschland ist nicht subventioniert und einem hohen internationalen Preisdruck ausgesetzt. Demzufolge werden erhebliche Marktanteile, insbesondere bei Schnittblumen durch Importe abgedeckt.

Dennoch gibt es in Sachsen circa 450 Gartenbaubetriebe mit Zierpflanzenerzeugung.
Der größte Teil der Betriebe sind Einzelhandelsgärtnereien. Fest in der Region verankert versorgen sie rundum mit Blumen und Zierpflanzen, auch durch den Handel mit zugekaufter Ware. Ergänzend werden Dienstleistungen von der Auftragsfloristik über die Dauergrabpflege bis hin zur Innenraumbegrünung oder die Überwinterung von Kübelpflanzen angeboten. Diese Betriebe sind eher im ländlichen Raum sowie in Klein- und Mittelstädten angesiedelt als in Großstädten. Sie tragen wesentlich zur Lebensqualität in Sachsen bei.

Die Gruppe der indirekt absetzenden Produktionsbetriebe ist dagegen durch die Konzentration auf wenige Produkte gekennzeichnet, die in größeren Stückzahlen möglichst kostengünstig und natürlich in hervorragender Qualität produziert werden. Auch hier gibt es Spitzenbetriebe in Sachsen, die ihre Produkte bundes- und europaweit absetzen oder durch eigene Züchtung für ihre Sorten weltweit Lizenzen vergeben.

Die Informationsangebote richten sich in erster Linie an Erwerbsgärtner.

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